Sa. 16.11.19, 19.30 Uhr

Ort: Pestalozzi-Gymnasium, Morgenstr. 47, 59423 Unna
Tickets: 3 € Erw. / 2 € Schüler
Veranstalter: Pestalozzi-Gymnasium Unna


HIGHLIGHT

Big Band Night mit Lalo Schifrins „Rock Requiem“

Hellway2high Big Band & Chor (Leitung: Patrick Porsch)

PGU Big Band (Leitung: Mirko Adden)

Auch 2019 ist die „hellway2high big band“ – Trägerin des WDR-Jazzpreises 2017 in der Kategorie Nachwuchs – wieder als hör- und sichtbare musikalische Klammer für die Hellweg-Region unterwegs, um im Rahmen des „Take 5 – Jazzfestivals“ junge Jazztalente miteinander zu vernetzen.

Unter der Leitung des Soester Saxophonisten Patrick Porsch finden sich junge Instrumentalisten und Sänger vorwiegend aus Unna, Bergkamen, Hamm, Lünen und Soest – ergänzt und bereichert um erfahrene Profimusiker – zusammen, um ein anspruchsvolles, aber dennoch unterhaltsames Programm zu erarbeiten und zu präsentieren.

Die BigBand des Pestalozzi-Gymnasiums Unna (PGU) spielt seit 2002 unter der Leitung von Mirko Adden und bildet seitdem eine der wichtigsten Talentschmieden Unnas. Aus ihren Reihen sind zahlreiche Nachwuchsmusiker hervorgegangen, die übers Musikstudium den Schritt zum Berufsmusiker gewagt haben. Stilistisch bewegt sich die PGU BigBand überwiegend im Funk und Pop/Rock Genre, ergänzt um einige Swing/Bebop Stücke.

Auf dem Programm steht das selten zu hörende „Rock Requiem for Big Band, Choir and Solo-Voice“ des – vor allem durch seine Filmmusik bekannt gewordenen – argentinischen Komponisten Lalo Schifrin. Ein eigens für dieses Projekt ins Leben gerufener Projektchor übernimmt die Chorpassagen, den Solopart interpretiert der Iserlohner Bariton Jens Dreesmann.

Schifrins 1971 unter Eindruck des Vietnamkrieges komponiertes temperamentvoll-grooveorientiertes  Werk bewegt sich abwechslungsreich und stilsicher durch nahezu alle Genres der Popmusik. Um die reichen Klangfarben der lateinamerikanisch geprägten Parts möglichst authentisch wiedergeben zu können, bringt das Jazzorchester ein umfangreiches Instrumentarium an Percussionsinstrumenten auf die Bühne – auch mittlerweile schon historisch anmutende elektronische Tasteninstrumente wie das legendäre Fender-Rhodes-Piano gehören zum Setting.

In spannungsreichem Kontrast dazu ist die andere Konzerthälfte ganz der Musik des niederländischen Komponisten und Arrangeurs Rob Pronk vorbehalten. Der langjährige Arrangeur des renommierten Amsterdamer „Metropole Orkest“, der in mehr als 30 Jahren über 1.200 Arrangements für dieses einzigartige Orchester schrieb, ist in Deutschland vor allem durch seine Tätigkeit als Arrangeur für die Big Bands des SWR und WDR, aber auch RIAS Berlin, sowie Peter Herbolzheimers „Rhythm Combination & Brass“ bekannt geworden.

www.saxcess.eu

Foto Band ©  Horst Lokuschat